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WT "Berg & Tal" 2010

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WT-F "Berg & Tal" am 12.09.2010



Irgendwie war das überhaupt nicht unser Tag! Keine Ahnung woran es lag, aber Finley und ich waren beide nicht gut drauf. Woran es lag? Tja....da gibt es einige Vermutungen, aber die lasse ich an dieser Stelle im Dunkeln. Ich werde darüber nachdenken und dann - hoffentlich- die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Aber es muss ja auch solche Tage geben. Tage, an denen nichts so läuft, wie man es erwartet... Es wird auch wieder andere WTs geben :-) Und eine Null ist ja kein Weltuntergang! Zumindest für uns nicht :-)

Der WT an sich war sehr schön! Tolle Orga! Ein super schneller Ablauf! Sehr nette und faire Richter! Spannende Aufgaben...fast nur nette Leute mit ihren teilweise echt super toll arbeitenden Hunden. Neue Leute kennengelernt und Bekannte nach langer Zeit wiedergetroffen. Allein dafür hat es sich schon gelohnt! Das einizige Manko für Sven - und dem geneigtem Zuschauer - war, dass man bis auf einer Aufgabe nicht wirklich zuschauen konnte. Bei einer weitere Aufgabe konnte man "um die Ecke schauen" - das wars dann aber. Tja....das war dann für Sven dieses Mal nicht wirklich so spannend. Und als ich fertig war, hätte ich gern auch noch tolle Hundearbeit gesehen - vor allem auch mal O-Aufgaben, aber naja...war halt nicht möglich. Das aber nur am Rande ;-)

Hier kurz die Aufgabenbeschreibungen:

Aufgabe 1: Rupert Hill (Markierung und ein unbeschossenes Blind):
Man stand im Wald. Direkt vor einem ein unduchblickbares Gestrüpp. Dort hinein fiel zuerst eine Markierung - die auch sofort gearbeitet werden sollte. Ich konnte nur kurz die Flugbahn vom Dummy sehen und Finley bei der Arbeit gar nicht.
Dann drehte man sich nach links und schickte den Hund auf ein unbeschossenes Blind, das hinter einem (markierten) Baum in ca. 40m Entfernung.

Aufgabe 2: Roger Wade (zwei beschossene Blinds):
Man stand mitten auf einem Hang, der steil hinunter ging (abgerodete Schneise). Von einem nicht sichtigem Helfer wurden zwei Blinds beschossen. Eins in gerade Linie zu einem (ca. 60m Entferung) und das zweite zur rechten Hand (ungefähr 50m). Zuerst sollte das gerade vor einem geholt werden, dann das andere.

Aufgabe 3: Thomas Kühn (Einweisen in ein kleines Suchengebiet und Memory-Mark: 2er-Team-Aufgabe)
Man stand mitten im Wald. Als erstes wurde eine Markierung hangaufwärts in ca. 60m Entferung geworfen. Die Flugbahn war kaum sichtbar (viele Bäume) und das Dummy fiel in offenen Bewuchs. Dieses Dummy sollte vom Hund mit der niedrigeren Startnummer gearbeitet werden. Doch zuvor, musste der andere Hund in ein nahgelegenes kleines Suchengebiet eingewiesen werden und dort ein Dummy arbeiten. Ich fand den Winkel zwischen den Aufgabengebieten ziemlich eng. Man musste aufpassen, wohin der Hund lief! Hatte der eine Hund das Dummy aus dem Suchengebiet geholt, wurde der andere Hund geschickt. Danach wurde die Position getauscht und es wurde wiederholt gerarbeitet.

Aufgabe 4: Keith Sandercock (Einzelmarkierung):
Man stand wieder auf einem Berg und hangabwärts in ca. 80m Entferung flog ein Dummy in sehr dichten Bewuchs. Die Flugbahn war sehr spät erst sichtbar.

Aufgabe 5: Ron Jeffrey (4er-Wallk-Up für zwei Zweierteams und 2 Markierungen):
Hier war die einizge Aufgabe, die nicht im Wald war, sondern auf einer Wiese. Mit vier Hundegespannen ging es langsam in einem Walk-Up auf einen Zaun zu. Dann wurde geschossen und ein Mark fiel in gerader Linie auf die Wiese. Dann noch ein Schuss und eine Markierung fiel auf linker Seite hinter einen Zaun auf eine andere Wiese (beide in ca. 75-80m Entferung). Zuerst musste der ganz linke Hund die "gerade Markierung" arbeiten und dann der links danabenstehende Hund die Markierung auf der anderen Zaunseite. Die beiden linksstehenden Gespanne musste warten. Dann hieß es Positionswechsel und der beiden links äußeren Teams ging auf die rechte Seite und umgekehrt. Nun hieß es Walk on und die beiden rechten Hundegespanne arbeiteten die Aufgabe. Wieder Positionswechsel und dann musste der Hund, der zuerst die "gerade Marlkierung " gearbeitet hatte die hinter dem linken Zaun holen und umgekehrt. Wieder Positionswechsel und die anderen beiden Hundegespanne arbeiteten ihr 2. Dummy. So musste jeder Hund jedes Dummy holen, die ganze zeit bei Fuß sitzen und gehen und alles Aushalten.
(Ich hoffe ich konnte es halbwegs nachvollziehbar erklären.)


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