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WT "Auf dem Härtsfeld" 2010

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Bericht: WT "Auf dem Härtsfeld" -A-Klasse, 26.06.2010



Am 26.06.2010 war es dann soweit. Sven und Tyron traten ihren ersten Workingtest an. Damit auch nichts schiefgehen konnte, startete um 7 Uhr morgens der FAN-VAN ;-) Was das ist? Unser Van mit: Phil Eric + Patentante und Patenonkel + Oma (Sven seine Mutter) + mich. Nicht zu vergessen die beiden Hauptdarsteller des Tages Sven und Tyron. Unser "Großer" (Finley) bekam noch einen weiteren Tag Wellnessurlaub bei meinem Schwiegervater und meinem Schwager spendiert.
Unser Auto war also voll und so gings los. Warum mit sovielen Leuten? Naja...da muss ich als Mama gestehen, dass ich unseren Sohn nicht den ganzen Tag und die halbe Nacht vermissen wollte. Also musste er mit, und damit ich mich ganz auf die Betreuung der beiden Protagonisten konzentrieren konnte, mussten halt noch ein paar Babysitter - ähm - Kleinkindsitter mit. :-) Uns so kam diese "Fangemeinde" zustande.

Auf dem tollen Gelände angekommen schwärmten wir erstmal aus, die Gegend zu erkunden. Die Schnupperer waren noch dabei, die letzte Aufgabe zu lösen und so hatten wir noch Zeit. Allerdings muss man sagen, dass während so einer Wartezeit doch erheblich die Aufregung steigen kann. Oh Gott! Wie nervös kann man eigentlich sein, wenn man NICHT selbst startet? Ich war sowas von hibbelig! ;-) Da war die Ablenkung durch unsere Fans schon ganz hilfreich. Die verabschiedeten sich dann kurz vor Beginn des WTs um ein Stadtfest und die nahegelegende Klosterstätte unsicher zu machen.
So, nun waren wir drei allein...Und mussten uns selbst bespaßen ;-)

Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppe den Richtern zugeteilt. Richter waren Martin Kuse und Wolfgang Vergiels. Für unsere Gruppe gab es zuerst drei Aufgaben von Martin Kuse und danach wurden die Gruppen gewechselt und es folgten drei Aufgaben von Wolfgang Vergiels. In unserer Gruppe herrschte gute Stimmung, die im Verlauf des WTs auch immer lockerer wurde. Zum Glück waren die Wartezonen immer im Wald, sodass trotz des ziemlich warmen Wetters das Warten für Mensch und Hund gut auszuhalten war. Verpflegung gab es auch im Gelände: leckerer selbstgebackener Kuchen (Mich würde echt interessieren, wer diesen genialen Apfelkuchen gezaubert hat! LECKER!!!) und LKWs (Leberkäsbrötchen).

Der Tag verging wie im Flug. Anspannung direkt vor jeder Aufgabe, Stolz und Erleichterung nach jeder Aufgabe und zwischendurch trotz allem - entspannte Gespräche. Eine echt gute Mischung!

Am Ende des Tages ging es dann ins Suchenlokal "Zur Kanne". Dort wurde sehr lecker gegessen und auf die Siegerehrung gewartet. Die Zeit bis zur Siegerehrung war für uns besonders kurzweilig, da unsere Fans ja von ihrem Ausflugstag und wir von unserem "Arbeitstag" erzählten. Irgendwie haben wir vermutlich auch deswegen überhaupt nicht an die Ergebnisse gedacht. Wir feierten einfach unseren bestandenen Workingtest.
Als dann die Siegererhung losging klatschten wir fleißig für alle und sahen zu, das unser Sohnemann auch etwas aß. Und dann aufeinmal - schwupps - waren wir bei den Platzierungen. Oh...und unser Name war ja noch gar nicht gefallen! Schlagartig konzentrierten wir uns auf das, was vorgelesen wurde .....

  • 3. Platz Gisela Erdmann-Keßler mit Andy ("Finley") vom Strasser Altdorf und Stefanie Bauer mit Allegra Starlight over Röthlismountain mit jeweils 111/120 Punkten
  • 2. Platz Andreas Koch mit Micah My Melodie of Golden Spirit 112/120 Punkten
  • 1. Platz mit 113 von 120 Punkten Sven Danielmeier mit Y're Tyron of Mountain Forest Glade!!!


Ich konnts gar nicht fassen. Sven schaute auch so, als ob er eben im Lotto gewonnen hätte - ohne je gespielt zu haben. Und vergaß fast aufzustehen ;-)

Mit dem Sieg im Rücken kam uns die Heimfahrt von 4,5 Stunden auch nur noch halb so lang vor ;-)

An dieser Stelle möchten wir der Sonderleitung Michael Hahn für die tolle Orga danken.
Den Richtern Wolfgang Vergiels und Martin Kuse für die anspruchsvollen, fairen Aufgaben und dem sehr netten Richten.

So, jetzt noch eine kurze Beschreibung der Aufgaben - für den geneigten Leser ja auch immer wieder interessant:

Aufgabe 1 (Martin Kuse): Suche + Markierung (Einzelaufgabe)
Die Aufgabe war im Wald. Angefangen wurde mit einem kurzen Walkup (ca. 5m). Dann musste man sich (und den Hund) nach Links drehen und den Hund in ein kleines Suchengebiet (direkt dort, wo man stand) schicken in dem ein Dummy lag. Danach ging der Walkup noch ca. 6m weiter. Es fiel ein Schuss und der Hund musste die Markierung (ca. 25-30m entfernt) arbeiten. Schwierigkeit bei dieser Markierung war, dass sie auf einen zu geworfen wurde und kaum sichtbar war. Fast alle Hunde suchten beim Schützen und "überliefen" das Dummy. So mussten sie eingewiesen werden.

Aufgabe 2 (Martin Kuse): Beschossenes Blind (Einzelaufabe)
Man stand wieder im Wald. Der Schütze kam ca. 10m auf einen zu und schoss in einen Busch. Dann ging er wieder zum Ausgangspunkt zurück und man konnte den Hund schicken. Der Busch mit dem Blind war vom Hund ca. 30m entfernt. Schwierigkeit hier war der Schütze, der wie ein Magnet auf viele Hunde wirkte. Ohne den Suchenpfiff war man hier verloren.

Aufgabe 3 (Martin Kuse): 2er-Walkup im Wald
Der Walkup war im Wald und dadurch war die Strecke, die man laufen musste ziemlich unwegsam. Viele Bäume, die man "umschiffen" musste und sehr viel Totholz auf dem Boden. Man ging am Anfang ca. 15 m mehr oder weniger geradeaus. Dann musste der linke Hund beim ersten Mal warten, während der rechte Hund die Markierung (ca. 30m) auf einer Lichtung arbeiten durfte. Danach ging man im Walkup wieder zurück zum Ausgangspunkt und die Seiten wurden gewechselt. Besonderheit hier war die Markierung, die außerhalb des Waldes geworfen wurde und so schwierig für die Hunde (wegen der Lichtverhältnisse) zu sehen war.

Aufgabe 4 (Wolfgang Vergiels): Doppelmarkierung auf einer Wiese mit hohem Bewuchs (Einzelaufgabe)
Man stand am Rand einer Wiese mit hohem Bewuchs. Ca. 50m entfernt stand der Werfer, dann in 40m Entferung der Schütze. Es wurde geschossen und das erste Dummy wurde auf die Wiese geworfen. Dann ging der Werfer an dem Schützen vorbei, bis er in ca. 30m Entfernung stand. Es wurde wieder geschossen und das Dummy flog wieder auf die Wiese, sodass die beiden Dummies für den Hund hintereinander in einer Linie lagen. Der Hund musste beide Dummies arbeiten, die Reihenfolge war aber egal und musste vorher nicht genannt werden. Schwierig für Hunde war es, dass die beiden Dummies hintereinander lagen und es im Laufe des Tages immer mehr Fallstellen gab, die weiter verwirrten.

Aufgabe 5 (Wolfgang Vergiels): Treiben und Markierung (Einzelaufgabe)
Man stand an einem Waldrand. Links (ca. 15m) von einem standen der Schütze und der Werfer auf einer Wiese. Im Wald vor einem gab es ein Standtreiben. Dann wurde links hinter einem geschossen und das Dummy flog auf die Wiese (hier musste sich der Hund umdrehen, um zu markieren). Als erstes sollte ein Dummy aus dem Treiben geholt, danach die Markierung gearbeitet werden. Schwierig war hier zum einen, dass die Markierung ziemlich nah viel und so zum Einspringen verleitete und dass die Hunde sich schnell und passend umdrehen mussten um sie zu sehen.

Aufgabe 6 (Wolfgang Vergiels): Steadyness und Markierung (Einzelaufgabe)
Man stand in einem Wald. Es fiel ein Schuss und ein Werfer schmiss zwei Dummies etwas rechts von einem fast genau vor die Füße (Entfernung ca. 5m). Dann fiel ein weiterer Schuss und eine Markierung flog weiter links in ca. 40m Entferung in den Wald. Zuerst musste der Hundeführer beide rechten Dummies einsammeln (der Hund musste warten) und dann durfte der Hund die linke Markierung arbeiten.

Sven und Tyron vor der ersten Aufgabe.Sven bekommt die erste Aufgabe erklärt.Sven und Tyron mit dem Richter Wolfgang Vergiels.Bei ihm fing ich an unseren

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